Zahnärzte Wiedikon - Dr.Fatori & Partner

Dr. med. dent. Sandra Fatori

Zahnärztin SSO & eidg. dipl. Ärztin

Master Humanmedizin UZH

"Die digitale Volumentomographie (DVT) ist ein dreidimensionales, bildgebendes Tomographie-Verfahren unter Nutzung von Röntgenstrahlen, das vor allem in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und der Zahnmedizin zum Einsatz kommt. In der Zahnmedizin spricht man inzwischen von der Dentalen Volumen Tomographie. Im englischsprachigen Raum ist für dieses Verfahren die Bezeichnung Cone-Beam CT (CBCT) üblich. Ähnlich wie bei der Computertomographie oder der Magnetresonanztomographie dient auch die DVT der Erzeugung von Schnittbildern. Wie beim digitalen Röntgen rotiert auch bei der DVT eine Röntgenröhre und ein gegenüberliegender digitaler Bildsensor, ein sogenannter Flatpanel-Detektor, der über eine röntgenempfindliche Szintillator-Schicht verfügt, um einen liegenden, sitzenden oder stehenden Patienten" (Quelle Wikipedia).

 

Strahlendosis in der digitalen Radiologie:

Die Vorteile des DVT 3D liegen auf der Hand. Die Sicht/ Perspektive ist erstaunlich!

Was Sie im 2D nicht zwingend sehen können, sehen Sie in der dritten Dimension (3D). 

Zudem hat es eine 10 Mal niedrigere Dosis als das CT (Computertomographie)!

Röntgen Belastungen in der Praxis werden in mikro Sievert gemessen, das ist der tausendste Teil eines mSV. Unten sehen Sie einige Vergleichswerte zwischen "normalem" Röntgen und "3D Röntgen":

 

Zahnfilm analog (konventionell) Strahlendosis ca.  5,5  μSv

Zahnfilm digital ca. 2,9 μSv

OPG analog (2D) ca. 10 μSv

OPG digital (2D) ca. 5 μSv

DVT CS 9300 C  ca. 30 μSv (z.B. 10x5 Volumen Oberkiefer)

Ein 2 stündiger Flug in Europa ca. 9 μSv

Ein Flug von Stuttgart nach Teneriffa 15 μSv

Ein Flug von Stuttgart nach New York ca. 52 μSv

Direkte kosmische Strahlung 0,3 μSv

 

Radiologische Untersuchung 3D mittels DVT:

Zahnärztliche Chirurgie: Abklärung der Lage retinierter Zähne (z.B. Beziehung des Nerven zur Wurzel des

  Weisheitszahnes um die Operation genauer zu planen, Zystische Befunde und ihre Ausdehnung,

  Wurzelfrakturen)

Abklärung vor einer geplanten Implantation (Knochenangebot, Zustand der Nachbarzähne

  Prothetik (Zahnersatzkunde): Sehr sinnvoll vor grossen festsitzenden Arbeiten! Zähne, welche zum Tragen

  von Brücken geplant werden, zeigen im konventionellen Röntgen und in der klinischen Untersuchung

  häufig unauffällige Befunde. Das DVT zeigt einem "plötzlich beherdete Zahnwurzelspitzen". Dann wird man

  die Brücke nicht über solch einen Zahn planen.

Abklärung bei Endodontischen Problemen (apikale Pathologien, Zustand der Wurzelkanalbehandlung)

Mund, - Kiefer und Gesichtschirurgie:

  Auffinden und Lagebeurteilung von Fremdkörpern im Kiefer-Gesichtsbereich (in den Weichteilen, der

  Kieferhöhle), Wurzelfrakturen, Frakturen des Kiefers, Lagebeurteilung der Kieferhöhle (Sinus maxillaris)

Abklärung vor geplanter Wurzelspitzenresektion

Abklärung bei Parodontitiden (Furkationsbefall, Paro-Endo- Läsionen)

 

Quelle: DVT Fachkunde Dr. Oliver Müller sowie Studien von Pauwels und Ludlow et al.

 

Kolleginnen und Kollegen, welche eine Überweisung zur Bildgebung vornehmen, bitte ich, mir mitzuteilen, ob Sie dies mit einer schriftlichen radiologischen Befundung wünschen oder lediglich die Aufnahme ohne Befundung.

 

CS 9300 / 9300C Broschüre

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